Wenn du genauer hinschaust, können Traurigkeit, Ärger oder Unsicherheit deutlicher werden. Vielleicht beschäftigt dich ein Gespräch länger als erwartet. Wenn du im Alltag anders reagierst oder Grenzen setzt, können Spannungen mit anderen entstehen. Auch eine wichtige Entscheidung kann zunächst mehr Fragen aufwerfen.
Ebenso kann ich dich verunsichern, etwas missverstehen oder mit meinem Vorgehen nicht zu dir passen. Vielleicht bleibt der erhoffte Nutzen aus. Wir sollten auch das besprechen können.
Dass es dir schlechter geht, beweist nicht, dass unsere Arbeit hilft. Du musst keine Verschlechterung aushalten, um dich auf einen Prozess einzulassen.
Wenn dich unsere Gespräche überfordern oder du dich anhaltend schlechter fühlst, nehme ich das ernst. Wir schauen, was sich verändert hat und welchen Anteil unsere Zusammenarbeit haben könnte. Wir können das Tempo oder den Fokus ändern, pausieren, die Beratung beenden oder zusätzliche Unterstützung klären.
Druck, Beschämung und übergangene Grenzen sind keine Nebenwirkungen, die du akzeptieren musst.